Samstag, 29. September 2012

Trip to Glendalough

Heute ging es dann nach Glendalough, das liegt in den Irischen Bergen. Wir waren ca. 100 internationale Studenten, sind mit den Bussen dorthin (nur 10€ pP, hin und zurück) und sind dann erstmal gewandert. Die Landschaft war echt klasse und ich habe wieder ein paar nette Leute kennengelernt, komischerweise wieder überwiegend Deutsche oder Franzosen.

Wir waren um 11.15 Uhr da, sind ca. 4 Stunden um den See gewandert (10km, 390m hoch) und haben danach noch eine Stunde entspannt. Ich war um ca. 7 Uhr zuhause und denke dass ich heute einen entspannten Abend machen werde. Hier mal ein paar Bilder:

















Die erste Woche

Ja also Donnerstag gings morgens los mit Forensic Materials Engineering. Danach hab ich bis Mittags irgendwie die Zeit rumbekommen, bin mal hierhin, mal dorthin, dann Mittag mit Kathy. Dann Abends noch Industrial Economy, danach zu Klettern gegangen. Auf dem Weg zu Kletterhalle habe ich dann Jack Gleeson gesehen, und dachte ich trau meinen Augen nicht (das ist der Schauspieler, der in Game of Thrones Jeoffrey Baratheon spielt, also schon recht bekannt). Ich war aber grad am telefonieren und hab somit verpasst ihn nach nem Foto zu fragen. Naja, evtl. sieht man sich ja nochmal. Dachte auch erst er ists nicht, aber hab direkt mein Handy gezückt und per Google erfahren dass er seit diesem Jahr ein Stipendium am TCD hat.

Klettern war cool, paar Tracks gemacht, danach dann mit den Unitech Leuten St. Athurs Day gefeiert (man feiert den Erfinder des Guiness).
Sprich die Iren fangen um 5 Uhr an sich zu betrinken und das geht dann so die ganze Nacht. Mir ist dann wieder aufgefallen, dass die Iren doch eine ganz andere Trink-/Partykulter haben als wir.
Bei 5°C sind Miniröcke an der Tagesordnung, üner 10cm länge gilt als prüde, und bei Absätzen findet man kaum was unter 5cm, bevorzugt gold-glitzernd oder knallig blau.
Auf der Hauptpartymeile, der Temple Bar, bin ich mir vorgekommen wie Karneval am Kö in Moers oder am Heumarkt in Köln. 1000 betrunkenen Leute die einfach eskalieren, randale, ein Absturz nach dem anderen. Bei mir hat die Stimme aber nicht so ganz mitgemacht, hatte noch nen trockenen Hals vom Husten letzter Woche, daher bin ich nach 2 pints um 12 nach Hause. War auch besser so glaub ich.

Freitag morgen hatte ich dann International Business, und danach frei. Hab wieder mit ein paar Leuten mittag gegessen, mir neue Kletterschuhe gekauft, ein wenig geschlafen, aufgeräumt, Krams erledigt.

Um 6 kamen dann ein paar Leute zum Kochen vorbei (2 Deutsche, 1 Ami, 1 Franzose) und wir haben leckere Wraps gemacht und ein wenig getrunken. Der Wein hat meiner Stimme dann leider wieder den Rest gegeben :(
Die Vorbereitungen für die Wraps laufen

Kurz vor dem Essen nochmal Fleisch und Pilze anbraten





















Mittwoch, 26. September 2012

Der zweite Tag an der Uni

Gestern auch wieder den ganzen Tag an der Uni gewesen. Zuerst wieder Manufaturing Systems and Project Management, danach irgendwie den ganzen Tag rumgelaufen und Sachen organisiert. Supply Chain Management ist ausgefallen, danach war dann aber Management for Engineers. War aber nicht viel Neues, da ich die meisten Fakten zum Projektmanagement schon aus meinem six-sigma-Kurs kannte.

Danach gings dann erstmal in den Pav, das ist der Pub auf dem Campus. Amy, eine Unitechlerin aus Dublin die Freitag nach Mailand fliegt hat ihren Abschied gefeiert. Für mich war das eine gute Gelegenheit mal ein paar der Leute aus dem vierten Jahr kennenzulernen.
Danach bin ich schnell zum DUISS Filmabend, um den Ausflug nach Glendalough am Wochenende zu bezahlen.

Dann wollte ich eigentlich mit Rik klettern gehen, aber die Liste war leider voll. Ich hatte auch schon zwei Bier, on daher war es wohl besser so. Dann bin ich wieder zurück zum DUISS Filmabend und hab den Film mit den Leuten angeschaut (freier Eintritt) und hab da noch ein paar Leute getroffen die ich so kannte.

Danach waren die meisten Leute aus dem Pav schon weg, und ich bin mit den Leuten aus der Filmvorstellung und ein paar Franzosen und dem Rest der Erasmusleute zum nächsten Pub gegangen. Schon krass wir oft es hier vorkommt, dass man am Ende des Tages in einem Pub landet :D

Dann war es schon wieder fast halb eins und ich bin nach Hause.

Für heute hab ich alle Vorlesungen hinter mir, mal schauen was der Tag so bringt, eventuell gehe ich joggen oder so. Und ein bisschen einkaufen könnte ich auchmal :>

Montag, 24. September 2012

Der erste Tag an der Uni

Dinner mit Alex, Cornelius, Rik, Markus und Therese
Nachdem wir gestern mit den Unitechlern ein echt gutes Chili gekocht haben, bin ich früh ins Bett um ausgeruht in den ersten Unitag starten zu können.

Heute ging es direkt um 9 Uhr los. Department meeting des Mechanical Engineering. Waren aber eigentlich nur 30 Minuten blalba. Der Bachelor hat hier 4 Jahre, wir sind ca. 80 Leute in unserem Jahrgang, was für das TCD schon eine "huge number" ist. Naja, die sollten evtl. mal Maschinenbau an der RWTH (1300 Leute pro Machinenbaujahrgang) machen um mal eine Relation zu "huge number" zu bekommen...

Danach direkt erste Vorlesung: Manufacturing Systems and Project Management. Beispiel: Airbus; der A380 wird in 16 Verschiedenen Produktionsstätten hergestellt und besteht aus über 1.000.000 Einzelteilen. Es gibt sogar eigene Schiffe und Flugzeuge für Teile des A380.

Danach hatte ich erstmal bis 16 Uhr frei und habe meinen Stundenplan gemacht. Das ist ganz schön kompliziert, ich habe 4 Ingenieursfächer zu je 5 Creditpoints (=CP, heisst Leistungspunkte, eine Angabe für den Arbeitsaufwand eines Kurses) und dazu dann 9-10 Business oder Managementkurse, aus denen ich mir für 25-35 Creditpoints was ausgesucht hab.
Das ist aber gar nicht so einfach, da die Stundenpläne nur in den einzelnen Departments aufeinander abgestimmt sind und die Business- und Economykurse in den Zeiten stark variieren, z.B. ist Kurs A in Woche 3-5 an Tag B zur Uhrzeit C, von Woche 6-12 an Tag D zur Uhrzeit E etc.
Da war ich echt froh dass es sowas wie den Kalender von Googlemail gibt. Hab einfach alle Kurse die mich interessiert haben rausgesucht und die dann in den Kalender eingetragen. Nach drei Stunden hatte ich dann was ich wollte, ich werde wohl folgende Fächer wählen:

Ingenieursfächer:

- Manufacturing Systems and Project Management (5CP): da geht es um Produktionssysteme und die Verwaltung und Optimierung bei hohen Stückzahlen, sprich Gewinnmaximierung für Ingenieure
- Manufacturing Technology (5CP): hier geht es um das Design und die Materialauswahl von Industriellen Verarbeitungsprozessen
- Biomaterials: Materialien die in der Implantattechnik Anwendung finden und deren Wechselwirkung mit dem Körper, vom Hüftgelenk bis zum Zahnersatz
- Forensic Materials Engineering (5CP): Hier lernt man alles über Versagenskriterien bei metallischen Werkstoffen und die Gründe dafür
- Management for Engineers (5CP): Projektmanagement für Ingenieure, hier gibt es keine Klausur, wohl aber ein Projekt das über die Note bestimmt

Businessfächer

- International Business and the Global Economy (15CP): internationale Beziehungen zwischen Firmen und Globalisierung spielen hier die Hauptrolle
- Industrial Economics; Competition, Strategy and Policy (10CP): hier geht es um den Wettbewerb zwischen großen Firmen auf dem Markt; Theorie und Praxis
- Supply Chain Management (5CP): Die Organisation vom Rohstoff bis zum Endprodukt wird hier behandelt

Bin mir aber noch nicht sicher ob ich letzteres nehmen soll, das wären dann 55CP (normal sind 60 pro Jahr) + meinem Chinesischkurs - und eigentlich wollte ich ja auch noch ein wenig Spaß in Dublin haben...

Zwischendurch war ich dann noch beim Sekreteriat vom Department und hab mich nach einem HiWi-Job erkundigt, da ich gerne 6-8 Stunden pro Woche in einem Labor arbeiten würde um mir etwas dazuzuverdienen. Die Leute wussten erstmal gar nicht wovon ich rede, da man als Student in Dublin wohl eher weniger an der Uni arbeitet, schon gar nicht im Labor wie mir scheint. Über Unitech und Vitamin B habe ich es dann allerdings doch geschafft, die Sekretärin zu überzeugen sich auf die Suche zu machen. Bin mal gespannt was da rauskommt (hab direkt meinen Lebenslauf angehängt und meine Laborerfahrung wie XRD, XRF, SEM, EDX, EBSD, DSC, etc).

Zwischendurch war ich noch mit Clement und ein paar anderen Franzosen im Cafe auf dem Campus essen. Das Essen war echt ok, 5€ für ein gutes chicken curry. Es ist schon erstaunlich wieviele Leute man so aus der ersten Woche wiedertrifft, obwohl der Campus recht groß ist.

Dann ging es um 4 Uhr weiter mit Forensic Materials Analysis. Der Prof. scheint echt fasziniert von der Materie und sagt direkt am Anfang "Nene, es gibt keine Vorlesung bei mir, es gibt nur Treffen an denen wir über das diskutieren was ihr zuhause vorbereitet". Naja, ich bin gespannt, meine Mitstudenten allerdings waren nicht so begeistert :D

Danach gabs noch Management for Engineers, echt großer Kurs, hatte ich aber alles eigentlich schonmal gehört von wegen Projekte dauern immer länger als geplant und werden immer teurer etc... das einzige was interessant war ist, dass 80% aller Projekte an zwischenmenschlichen Dingen scheitern, nur 10% an technischen Dingen und 10% an noch irgenwas woran ich mich nichtmehr erinnern kann...

Zum Schluss noch den Chinesischkurs, nochmal zwei Stunden Gehirn anstrengen, aber war ok, wir sind 15 Leute, alle Altersklassen, bunt gemischt.
Ich kann jetzt schon sagen: Ni hao, wo jiao Hendrik, rènshi ni wo hen gaoxing - Hallo, ich heiße Hendrik, schön dich kennenzulernen. Und noch ein paar andere Sachen. Ist aber gar nicht so einfach, allein dass es halt vier verschiedene Betonungsarten gibt macht das ganze für Europäer unglaublich schwer. Über die Zeichen möchte ich noch gar nicht erst nachdenken.

Danach hab ich mich erstmal verlaufen, es war den ganzen Tag am regnen, relativ stürmisch, und als ich dann nach 45 anstatt nach 20 Minuten zuhause war, war die Jeans und die Schuhe klätschnass. Naja, hatte noch einen großen Pot Chili von gestern über.

So, jetzt geh ich aber ins Bett, morgen gehts um 9 Uhr weiter...

Sonntag, 23. September 2012

Meine Wohnung

So, hier mal ein paar Bilder meines Appartements. Ich teile die Wohnung mit Delyan, einem bulgarischen Investmentbanker der seit 9 Jahren in Dublin lebt. Das Appartment ist in der Benson Street, in der Nähe des Hafens von Dublin. Zur Uni sind es ca. 15min Fußweg.
Blick auf den Hafen von Dublin

Blick auf die Liffey (der Fluss der durch Dublin fließt), stadteinwärts

Blick auf die Samuel Beckett Bridge

Blick aus dem Wohnzimmer
Blick aus dem Wohnzimmer, Südseite
Blick aus meinem Fenster
Küche





Wohnzimmer

Flur

Mein Zimmer (noch ohne Bettbezug, der kommt gegen Ende der Woche)


Mein Zimmer

Samstag, 22. September 2012

Societes und Dublin Culture Night

Ein paar Stände der Fresher's Week am letzten Tag

So gestern habe ich mich dann noch dazu hinreißen lassen, mich in ein paar Societies einzutragen (gut, bei ca. 3 € Beitrittsgebühr pro Club macht das nicht wirklich was aus). Das sind Clubs, die bestimmte Sachen unternehmen. Auf http://www.trinitysocieties.ie/ gibts eine Übersicht über die verschiedenen Clubs. Ich bin jetzt stolzes Mitglied in:

DUISS - Dublin University International Student's Society
DUSC - Dublin University Sailing Club (Segelclub)
DUCC - Dublin University Climbing Club (Klettern, das TCD hat ne eigene Kletterhalle!)
DUFC - Dublin University Football Club (joa, wollte ich mal ausprobieren :D )
DU Eng Soc - Dublin University Engineering Society (Club der Ingenieure, organisiert Parties etc.)
Dublin Rifle Society - Sportschützen des TCD, wollte da auch mal aus Neugier vorbeischauen
Gamers Society - Club für Brett-, Karten- und Rollenspiele (Dominion, ich komme!)
Hiking Society - Wanderclub, jedes Wochenende eine Tour

Culture Night war sowas wie Nacht der Museen in Aachen. Angefangen haben wir mit der Ausstellung "Magic Materials", die mich als Werkstoffingenieur jetzt nicht so vom Hocker gehauen hat. War aber auch ziemlich überfüllt.
Silly Putty
 Danach gings zum Dublin Castle. Eigentlich ein Schloss wie jedes andere.

Dublin Castle
Dann waren wir noch in einem Pub mit typisch tradiotioneller gälischer Musik. Und ein bisschen Gälisch hat man auch gelernt. Zum Beispiel:

Fáilte! - Willkommen!
Tá mé go hiontach! - Mir gehts gut!
Ba mhaith liom pionta Guiness! - Ich hätte gern ein Guiness!
Go raibh maith agat! - Danke!

Danach gings dann auf die Erasmus-Party. War ganz gut, die Leute sind hier generell schon relativ schnell besoffen. Bei 4 Uhr Sperrstunde aber auch verständlich. Wobei ich schon schlechte Laune hatte, nachdem ich für einen 0,2 Vodka-Red Bull (vllt. 20% Vodka) 9,80€ bezahlt hab...

Freitag, 21. September 2012

Och Leute, das...

The Irish again!!!
... wäre doch echt nicht nötig gewesen! Da ist man grad mal ne Woche hier und dann sowas! Und dann auch noch meinen Namen falsch schreiben...

Donnerstag, 20. September 2012

Accommodation - done!

Hab das Appartement am Hafen. Endlich kein Stress mehr mit Terminen etc... hab zwar am Wochenende noch ein paar Besichtigungen, werde die wohl aber absagen... könnte zwar preislich was besseres dabeisein, aber dann ist halt die Frage ob die mich auch wollen. Naja, Samstag zieh ich ein und dann gibts ein paar Fotos. Alex wurde heute von seiner Freundin überrascht und musste "spontan" vom Hostel ins Hotel ziehen (war aber alles mit Rik abgesprochen). Ansonsten ist heute eher wenig passiert, ich hab viel geschlafen da ich immernoch leicht krank bin, keine Ahnung, ne Mischung aus Magen und leichter Grippe. Morgen werde ich mich erstmal für noch ein paar College Clubs eintragen (hab schon climbing, sailing, rugby und DUISS) und dann gehts abends auf die Freshers Week Party.

Accommodation - Update

Hatte gestern insgesamt sieben Beischtigungen über den ganzen Tag verteilt, bin ca. 10km durch Dublin gelaufen, und das trotz leichter Grippe!
Gestern war so ziemlich alles dabei, von 600€ warm und nem mini Zimmer und Schimmel in der dreckigen Dusche über 700€ in einem TOP Appartement in den Docklands mit super Aussicht, neuer Küche und sauberem und ordentlichem Mitbewohner (30j, Investmentbanker, teilt mir seine Entscheidung am Freitag mit, aber definitv das Geld wert, sprich mein Favourit im Moment).
Bei einer Besichtigung waren ca. 21 Leute, fast alles Studenten, für 550€ warm, war ok, aber denke nicht dass ich da Chance hab.
Viele machen die Wohnungsvermittlung auch nur per Mail, aber lassen sich halt auch Zeit, habe z.B. zwei Besichtigungen am Wochenende und zwei nächste Woche, heute noch zwei, aber ich denke dass alles nach Freitag rausfällt, da ich schon recht bald aus dem Hostel rauswill.

Apropos Hostel, gestern geh ich durch die Tür, davor so ne Gruppe deutscher Schüler oder so, meint ein Mädel so über mich "OGOTT GOTT ER SIEHT GUUUUUT AUSSS" :D
Okay, danke für das Kompliment, ich tu mal so als ob ich kein Deutscher bin. Ist mir so auch noch nie passiert. Ich sollte evtl. öfters in Hostels in Dublin reinschauen.
Dann wechseln natürlich die Personen in unserem 8ter Zimmer stetig, wir sind halt die 5 Unitech Leute, der Rest kommt und geht halt.

Habe Jonny kennengelernt, 30 Jähriger Rumäne, hat 5 Jahre in des USA als Barkeeper gearbeitet, sich dann aber von seiner amerikanischen Frau getrennt und somit seine Greencard verloren. Da Rumänien in der EU ist, er aber nicht zurück möchte, ist er auf gut Glück nach Dublin gekommen und sucht nun einen Job als Barkeeper, hängt also den ganzen Tag im Hostel rum und langweilt sich :(

Die anderen und ich sitzen seit dem Frühstück schon wieder im basement und schauen nach Wohnungen. Mal sehen was sich heute so ergibt. So langsam sollte ich meine Kurse am TCD wählen (deadline 3.10)...

Mittwoch, 19. September 2012

Endlich ein Studentenausweis des TCD!

Nachdem ich gestern einen langen Tag mit diversen Einführungsveranstaltungen verbracht habe, war ich Abends noch auf der Welcome Reception für internationale Studenten und danach noch ein einem Pub, der aber ziemlich überfüllt war.

Wieder viele nette Leute kennengelernt (auch viele Deutsche, ich hab das Gefühl dass der Großteil hier Deutsch/Französisch/Amerikanisch ist) und noch zwei enttäuschende Besichtigungen gehabt.

Mir gings auch nicht wirklich gut, schlecht, Kopfschmerzen, Wintergrippe halt, bin dann auch direkt ins Bett im Hostel, paar Aspirin und Halstabletten genommen, über 10h geschlafen, jetzt gehts wieder einigermaßen, denke morgen bin ich übern Berg.

Heute dann die ID Card geholt, mich im Sportscenter registriert (Fitnessstudio und Schwimmhalle sind umsonst), IT Einführung gehabt und Libary Tour. Und wieder ein paar Deutsche mehr kennengelernt :)
Hab jetzt eine TCD Emailadresse für mein Leben lang und 5GB Speicherplatz online. Dazu kommen noch 1000 andere Services und Büchereikram den ich schon wieder vergessen hab. Dann war ich noch mit Kathy einen Kaffee trinken und ein typisch Irisches Teilchen gegessen (hab den Namen vergessen, war irgendwas Hefezopfmäßsiges) und danach weiter nach einer Wohnung gesucht.

Das College Green


Schlangestehen in der Fachschaft

Meine ID Card
Die Schwimmhalle des TCD


Gerade sitze ich im Hostel, nachdem ich wieder zwei enttäuschende Besichtigungen hatte, und suche weiter nach Wohnungen. Werde gleich nochmal vier Leute anrufen und versuchen einen Termin zu kriegen, für heute Abend habe ich noch zwei Besichtigungen um 6.30 und um 7.30.

Jetzt werd ich mich wohl aber erstmal für 2 Stunden hinlegen und meine wasauchimmerkrankeit auskurieren.


Montag, 17. September 2012

Das Design des Blogs...

...macht mich grad fertig. Die Formatierung ist fast schlimmer als Tabellen in Word einzufügen. Ich geh ermstal was essen.

Der Einführungstag an der Uni

Mein Hostelzimmer
Ja der Tag hat ziemlich gut gestartet, da ich fast 10 volle Stunden geschlafen habe. Nachdem gestern Nacht noch Party war und 7 verschiedene Leute unter anderem mit ihren körperlichen Aktivitäten wach gehalten haben war ich gestern Abend echt erstaunt, als mein Zimmer menschenleer war!
Einzig und alleine eine junge Spanierin mit ihrer Mutter kam noch später in der Nacht, aber die waren auch schon weg bevor ich wach war. Ich konnte also frisch gestärkt in den Tag starten.


Erasmus Einführungsveranstaltung
Erasmus Einführungsveranstaltung

Nach einem Frühstück aus Toast mit Butter und Marmelade und Milch hab ich erstmal weiter nach einer Unterkunft geschaut und für morgen erstmal zwei Treffen arrangiert. Nachdem ich gestern von zwei Zimmer von 500 bzw. 580€ extrem enttäuscht wurde, habe ich mich auf zentrale Zimmer von 500 bis 650€ eingestellt. Das eine war eine relativ zentrale Wohnung, allerdings war das "Zimmer" ein Rehgipsbau in einem andern Zimmer, ohne Fenster (ca 8qm), und das ganze in einem Apartement das ich für 3 Leute genommen hätte (es lebten aber 5 oder 6 dort). Das zweite war ein Haus, 25min zur Uni, also schon relativ weit weg, dazu im Norden von Dublin (eine der weniger schönen Gegenden), das auf den Fotos ganz gut aussah und ich mir mit 5 Leuten von 25 bs 41 Jahren geteilt hätte. Ich fand es dann aber doch relativ unaufgeräumt und ungepflegt (da bleib ich echt lieber im Hostel). Clement und die Franzosen haben inzwischen ein Haus mit 4 Schlafräumen für 1800€ monatlich ergattert und mir das letzte Zimmer angeboten. Das Problem ist dass es sich dabei um das einzige Einzelbettzimmer handelt mit gerade mal 10qm. Dafür ist die Küche und der Rest echt top, das Haus ist voll eingerichtet. Ich muss mir das nochmal überlegen. Ich bin gespannt, was sich morgen ergibt.
Erwartungen der Erasmusstudenten
Eines der Häuser auf dem Campusgelände

Danach gings dann zum ersten Orientation Meeting im TCD. Das war echt gut gemacht, man hat viele nette Leute kennengelernt (und auch viele Deutsche) und viele nützliche Infos bekommen.


Die Stände der Fresher's Week
Ein Teil der Erasmusstudenten vor der Dining Hall
Danach gings dann mit einer Führung über den Campus, der wirklich extrem groß ist, obwohl er mitten in der Stadt liegt. Die ganze Woche lang stehen die über 200 verschiedenen "Clubs" des College auf dem Campus und werben Mitglieder. Vom Debattierklub über Brettspiele, alle möglichen Sportarten oder die Internationale Studentenverbindung DUISS ist so ziemlich alles dabei, wozu man einen Club gründen kann. Ich habe mich erstmal in die DUISS eingeschrieben (http://duiss.webs.com). Morgen werde ich dann mal beim Kletterclub (climbing) und beim Segelclub vorbeischauen (Sailing). Fitnessstudio, Schwimmhalle und diverse Zirkelkurse o.Ä. sind direkt auf dem Campus und umsonst.

Weder alle Namen der Leute, mit denen ich heute gesprochen habe, noch die vielen Informationen die ich bekomme hab kann ich behalten. Es ist einfach extrem viel Neues und Unbekanntes das einfach auf einen Niederprasselt. An jeder Ecke gitbs was zu sehen, alles ist voller Menschen die in unterschiedlichen Sprachen sprechen. Das einzige was micht stört ist mein Alter, mit 24 gehöre ich hier schon fast zum alten Eisen. Die meisten sind 20 Jahre (fast alle!). Naja, evtl. werde ich in den nächsten Wochen mit meinem Alterlügen und sagen und ich bin 22 - oder so :D
Der Speisesaal des TCD
Der Campus heute morgen
Nachdem ich dann im Supermarkt war bin ich zurück ins Hostel, wo ich endlich die anderen Leute aus dem Unitech Programm getroffen habe. Rik, Alex und Markus sind jetzt auch schon fleißig dabei, nach einer Unterkunft zu suchen. Ich hab erstmal den ganzen Unikram wie registration und DUISS online erledigt, und jetzt geh ich erstmal was Essen. Der morgige Tag ist von 10 bis 24 Uhr durchgeplant :)




Dublin City

Ja was gibt es so über Dublin zu sagen... voll, bunt, alt.

Ein ganz normaler Fußgängerüberweg in Dublin
Es gibt schon so ein paar Sachen an die man sich erst gewöhnen muss. Als ob Linksverkehr schon nicht genug wäre, ist auch die Farbe der Ampeln dem gewöhnlichen Fußgänger völlig egal. Da freut man sich über die Schriftzüge an den Ampeln, die dem ungeübten Über-Rot-Geher im Schnitt zweimal täglich das Leben retten :D









Dublin Fußgängerzone
Dann gibt es noch zahlreiche Leute, die einfach mit Schildern mitten in der Fußgängerzone stehen und Werbung machen. Nicht nur Tagsüber für diversen Krams, auch Nachts für Pokerspiele, Clubs, Pubs und Restaurants.
Wäre auf jeden Fall kein Job für mich.









The Temple Bar

The Temple Bar von Innen
Das "Nachtleben" hats auch in sich. Nicht nur dass es schon um 5 Uhr Nachmittags mit dem Getrinke losgeht, die Leute sind auch direkt dabei. Vor Lifemusik kann man sich kaum retten, die Pubs sind schon um 6 Uhr brechend voll, ebenso wie diverse Leute. Meistens trinkt man ein Pint (0,57L) Guiness oder ein Cider, und man zahlt gewöhnlicherweise nicht für sich selber, sondern gibts sich nacheinander Runden aus (der Wirt war schon etwas verwirrt als wir unsere Pints einzeln bezahlt haben). Das kann dann bei 5 bis 6€ pro Pint schonmal etwas teurer werden. Dafür gibt man aber generell eher kein Trinkgeld, was bei den Preisen für mich schon eine Erleichterung ist.
Die Leute sind echt gut drauf, angefangen bei zehnjährigen Mädels bis hin zu Achtzigjähren schwingt hier jeder das Tanzbein (die Irischen Livebands in den Pubs sind aber auch echt überzeugend).

Naja und das Wetter? Wie in Aachen eigentlich.. Regen, Sonne, Starkregen, Schauer, Sonne, keine Wolken, Regen, starker Wind - und das alles in nur vier Stunden. Ich bin froh über meine Goretex Regenjacke! Die Franzosen aus Marseille mit ihren Lederjacken als Winterjacke sind da eher weniger gut vorbereitet :D