Mittwoch, 6. März 2013

Roadtrip Western Ireland

In der diesjährigen reading week (Freiwoche zum studieren, was aber kaum jemand tut) sind wir mit dem Auto durch den Westen von Irland gefahren. Zuerst ging es von Dublin nach Galway. Auf dem weg haben wir bei Clonmacnoise Halt gemacht, einer alten Klosterstadt, die schon fast 1500 Jahre alt ist. Früher war das ein Zentrum der Christlichkeit und Kunst, und war mit über 9 Kirchen und einer Kathedrale (heute eher die Größe einer Dorfkirche) der Pilgerort schlechthin. Innerhalb seiner Geschichte wurde es duzende Male überfallen und geplündert, ich hatte irgendwas von über 70 Plünderungen in einem Abschnitt von 250 Jahren gelesen. Und jeder war mal dabei: die Wikinger, die Normannen und weiß sonst noch wer alles. Irgendwann haben die Engländer es dann zerstört, und seit fast 500 Jahren sind nurnoch Ruinen übrig. Ganz lustig sind die Vögel, die sogar zu einem ins Auto kommen wenn sie was zu Essen wollen.










Nachdem wir uns ein Hostel in Galway gesucht haben, sind wir etwas nördlich gefahren, um uns die bergige Seenlandschaft dort anzuschauen. Da gab es auch wieder ein paar schöne Landschaften zum bestaunen:




















 

Am nächsten Tag sind wir dann Richtung Süden gefahren. Die erste Station war der Burren, eine Kalksteinlandschaft, in der schon vor mehr als 6000 Jahren Mensch gelebt haben. Da gab es ein Grab, das auch schon ziemlich alt war, ich glaube so ca. 5000 Jahre:








Die nächste Station waren die Cliffs of Moher, bei denen es sich auch ein zweites Mal lohnt:







Nächste Station war Limerick, die laut Berichten kriminellste Stadt Irland. Wir sind da dann auch nicht so lange geblieben:






Geschlafen haben wir dann in Killarney. 8 Euro für ein 12er Zimmer mit einem alten Herren und vier deutschen Mädels. Schon interessant wie viele Leute man doch trifft die irgendwo im Nirgendwo rumreisen. Baptiste hat dann auch noch etwas von seinen Gitarrenkünsten zum Besten gegeben.



Am nächsten Morgen ging es dan auf den berühmten Ring of Kerry, einer der schönsten Küstenstraßen der Welt. Auf der Straßenkarte heißt diese schlicht N70. Ich lasse mal die Bilder sprechen:
























Danach ging es dann Abends um 6 zurück nach Dublin. Nach der dreistündigen Rückfahrt hatte ich dann auch irgendwann keine Lust mehr auf im Auto rumsitzen. Seit Montag ist dann wieder studieren angesagt - naja, zumindest meinstens. Die Deadlines für die Assignments rücken näher, eins bis zum 22.3., zwei bis zum 4.2. plus das Unitech Projekt... ist aber alles machbar.